Tuesday, August 9, 2011

I'm spinning...and switching to german

Jetzt ist es so weit. Ab heute geht's mit Deutsch weiter. 

Als ob ich nicht schon genug Hobbys hätte habe ich jetzt auch noch mit dem Spinnen angefangen.

Ich hatte schon während meiner Zeit in der BAKIP eine Klassenkollegin die während der Pausen immer gesponnen hat. Nach einigen eher fruchtlosen (und sehr kurzen) Versuchen mit ihrer Spindel habe beschlossen, dass diese Art der Wollverarbeitung wohl doch eher nichts für mich ist.

Irgendwie hat es mich dann aber doch nicht losgelassen und vor einigen Monaten habe ich mir dann mal kurz eine eigene Spindel gebaut (Marke Schaschlikstäbchen + Holzrad). Wieder habe ich kurz und erfolglos damit herum probiert bis ich die Videos von chantimanou entdeckt habe. 
Die sind wirklich genial. Mein erstes Garn habe ich noch vor allem mit der park & draft Methode gezaubert, gegen Ende durfte die Spindel dann auch mal fliegen. 
Es ist auch schon verzwirnt, gebadet, getrocknet und zu einem (leider nicht besonders ansehnlichen) Knäuel gewickelt.

Hier hängt mein erstes Garn gerade zum Trocknen am Zaun.
Es ist ziemlich dick, rau und unregelmäßig...
aber selber gemacht! *freu*
Da Spinnen süchtig macht habe ich auch schon wieder die nächste Wolle auf der Spindel:
superkuschelige Merinowolle (die ich eigentlich fürs Filzen daheim habe) in wunderschönen Türkistönen. Tatsächlich ist Merinowolle gaanz anders zu spinnen als die grobe Schafwolle die ich vorher hatte. Der Faden wird wie von alleine suuuuperdünn und ist trotzdem recht reißfest. In diesem Fall stört mich der dünne Faden auch nicht, weil ich später drei Einzelfäden in rot, türkis und weiß verzwirnen möchte. Inspiriert wurde diese doch eher ungewöhnliche Farbkombination durch ein Armband, dass ich von L. bekommen habe:


Und das ist das derzeitige Kuschelgarn:

Die Farben kommen auf dem Bild leider nicht so gut rüber.
Eigentlich ist die Wolle mehr türkis als blau.

Ein kuscheliges Körbchen! :-)
Und weil ich beim Spazieren gehen heute ein bisschen Holunder gefunden habe, habe ich mich kurzer Hand dazu entschlossen, ein Färbeexperiment zu starten.
Ich habe einen Strang gekaufter Merinowolle mit Holunderbeeren gefärbt. Gebeizt wurde das ganze mit Essig (GG rümpft die Nase), dann mit den ein wenig ausgedrückten Beeren eine ganze Weile heiß gehalten und jetzt steht's noch zum Abkühlen draußen. Bei letzter Begutachtung war die Wolle ein schmutziges Altrosa bis lila. Mal sehe, wieviel Farbe dann tatsächlich drin bleibt. Nachdem die Wolle ja gekauft ist, bin ich mir nicht so sicher, inwieweit sie schon behandelt war.

Fotos davon gibt's dann demnächst :-).

Bis bald!
Elisabeth

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